Mission

Papst Johannes Paul II nannte Wanda Błeńska „Botschafterin der Laienmissionare“ und Stanisław Gądecki, der Erzbischof von Poznań [Posen] nannte sie „Ikone des missionarischen Lebens“. Als sie Medizin in Poznań studierte, setzte sich Wanda Błeńska für das Wirken des Missionskreises ein. Heutzutage trägt der Akademische Kreis für Missionswissenschaft in Poznań ihren Namen und sendet jedes Jahr junge Leute in Mission, damit sie die Missionsarbeit kennenlernen. Wanda Błeńska gehört zum Kreis der 25 Glaubenszeugen aus der ganzen Welt, die vom Vatikan für den Außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober 2019 ausgewählt wurden. Sie ist die einzige Person aus Polen.

„Manchmal betete ich gemeinsam mit meinen Patienten im Krankenhaus. Wenn ich wusste, dass einer von den Patienten im ernsten Zustand war, sagte ich das laut. Und dann beteten alle. Das war das Einfachste. In dieser Hinsicht sind Afrikaner weniger kompliziert. Bei uns in Polen erfordert das öffentliche Gebet das Überwinden einer Barriere, bei sich selbst und bei anderen – in Uganda im Gegenteil. Dort war es selbstverständlich“.

„Der Glaube wird in der Mission stärker. Ich erteilte aber nie eine Katechese. Das überließ ich den anderen. Es gab immer einen Katecheten oder einen Priester, der sich mit dem sogenannten Bekehren beschäftigte. Ich hielt mich an meine Medizin“.

„Ich war mir bewusst, dass diese Leute auf Missionare schauen. Und das Annehmen oder Ablehnen des Christentums könnte davon abhängen, was sie in unserem Verhalten sehen“.